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Genderkompetenz im IT-Training


Ein wesentliches Ziel des IT-Kompetenzzentrums war es, dazu beizutragen, dass Mädchen und Frauen durch die Zielgruppengerechtigkeit von EDV-Schulungen einen verbesserten Zugang zu den Schlüsselqualifikationen der Informationsgesellschaft erhalten und dass sich die Anzahl weiblicher IT-Fachkräfte durch zielgruppenorientierte Weiterbildungsangebote erhöht.

Daher führte das Zentrum nicht nur eigene Bildungsangebote für Mädchen und Frauen durch, sondern sorgte auch durch gezielte Qualifizierung von Praktikantinnen sowohl im Selbstlernzentrum (SLZ) als auch in der MädchenComputerWerkstatt (MCW) für die Verbreitung seines Know-Hows.

Des Weiteren entwickelte das IT-Kompetenzzentrum im Rahmen der regionalisierten Arbeitsmarktpolitik einen neuen Bildungsgang, der EDV-TrainerInnen, IT-TrainerInnen und Online-Coaches Genderkompetenz vermittelt.

Neue Medien und virtuelles Lernen – Das Geschlecht läuft immer mit

Virtuelle Studiengänge, E-Learning und Selbstorganisiertes Lernen sind Schlagworte, an die hohe Erwartungen in Bezug auf eine Qualitätssteigerung in Lehre und Lernen geknüpft werden. Der Einsatz neuer Medien ist aber nur hilfreich, wenn er in einem zielgruppenorientierten und adressatengerechten Design geschieht. Bei einem fokussierten Blick auf technische Umsetzungsmöglichkeiten wird häufig vergessen, dass sich Lernen in weiten Teilen als soziale Aktivität entfaltet und in soziale Zusammenhänge eingebettet ist. Das heißt, auch der Problemkomplex „Gender“ (sozio-kulturelle Prägung aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit) ist jederzeit präsent und läuft in Lernsituationen immer mit.

In EDV-Abteilungen und im Informationstechnologie-Bereich stellen Männer immer noch die überwiegende Mehrheit dar. Durch den geringen Frauenanteil sind die Strukturen, Realisierungen und Vermittlungen der Technologien eher von männlichen Lebens- und Wahrnehmungsweisen geprägt. Die Beteiligung von Frauen an der Informations- und Wissensgesellschaft ist jedoch essentiell, weil in die Gestaltung der Berufsfelder ebenso wie in die Entwicklung informationstechnischer Produkte Gender-Aspekte und geschlechtsspezifische Rollenvorstellungen einfließen. Die hier noch vorwiegend männerdominierte Prägung vertieft die Geschlechterpolarisierung in der EDV- und IT-Branche zum Schaden von deren Nützlichkeit für Wirtschaft und Gesellschaft. So werden in IT Berufen, insbesondere der Softwareentwicklung, Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, sprachliche Fähigkeiten und Teamfähigkeit immer wichtiger, um eine Akzeptanz der Produkte zu erreichen. Diese Fähigkeiten werden typischerweise eher Frauen zugeschrieben.

Der Bildungsgang "Genderkompetenz
für EDV-TrainerInnen, IT-TrainerInnen und Online-Coaches"


Geschlecht, kultureller und sozialer Hintergrund greifen auch in Lernsituationen ineinander und können sich in potenzierter Form auf die TeilnehmerInnenbindung und -motivation sowie den Lernerfolg auswirken. Mit der Erweiterung der Genderkompetenz von EDV-TrainerInnen, IT-TrainerInnnen und Online-Coaches im Rahmen dieses Bildungsganges wird dazu beigetragen, die Zugangsbarrieren von Mädchen und Frauen im Bereich der Anwendungstrainings und der informationstechnologischen Aus- und Weiterbildung abzubauen und einem Abbruch einer bereits begonnenen Qualifikation vorzubeugen.

Oft mangelt es EDV-TrainerInnen, IT-TrainerInnen und Online-Coaches an einer gendersensitiven Didaktik und Medienpädagogik. Der Bildungsgang will hier die entscheidenden Kompetenzen vermitteln und den Blick auf mehr Pluralismus lenken.

Der Bildungsgang umfasst einzelne, in sich abgeschlossene Module. Damit wird einerseits den bereits im EDV- und IT-Bereich tätigen TrainerInnen ermöglicht, noch fehlende Genderkompetenzen gezielt zu erwerben, zum anderen wird einem breiteren TeilnehmerInnenkreis die Möglichkeit eröffnet, eine komplexe Qualifizierung zum/zur TrainerIn mit Schwerpunkt Online-Coaching zu absolvieren. Bei der Gesamtqualifizierung hat das Modul 'Genderkompetenz' allerdings einen Pflichtcharakter.

TrainerInnen mit diesen Kompetenzen sind in der Lage, Curricula zu gestalten und Trainings durchzuführen, die sowohl Frauen als auch Männern einen attraktiven Zugang zu den Neuen Technologien ermöglichen.

Zielgruppe

Der Bildungsgang richtet sich an alle in EDV- und IT-Schulungen tätigen Trainer und Trainerinnen. Denkbar ist aber auch die Teilnahme von SeiteneinsteigerInnen mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss aus den Bereichen Informatik / Wirtschaftsinformatik, Medien / Kommunikation oder Pädagogik / Sozialwissenschaften. Gute EDV Kenntnisse und eine nachweisbare Spezialisierung in Anwendungstrainings oder aus dem IT-Bereich müssen jedoch die gemeinsame Grundlage sein. Gerade für Frauen und Männer in der Erziehungszeit bietet dieser Bildungsgang durch E-Learning-Anteile gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

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